Malerin male mir ...


Vernissage: 24.05.2003 13:00
25.05.2003 bis 28.06.2003



Sevda Chkoutova 1978 in Sofia, Bulgarien geboren, Diplom für Malerei und Graphik bei Prof. Muntean/Rosenblum.

„ Geranium“ (Gesundheitsblume) ist die neue Ölbildserie. Sevda Chkoutova verwendet als Ausgangpunkt eigene Fotos aus Kindheit sowie aktuelle Fotos. Sie stililisiert diese Blume und setzt sie als florales Element malerisch ein.

Berenice Darrer 1976 in Windhoekn, Namibia (Südwestafrika) geboren. 1982 Übersiedlung nach Wien. 1995-2000 Universität für Angewandte Kunst, Wien. Meisterklasse für Malerei bei Prof. Christian Ludwig Attersee.

Berenice Darrer zeigt immer wieder ihr großes Maltalent. Sie ist trotz ihrer Jugend schon mit vielen Preisen ausgezeichnet worden.

Gerda Leopold 1959 geboren in Wien. 1979-1985 Hochschule der Künste Berlin. Diplom bei Prof. Hödicke. 1996-2000 Aufenthalt in New York. Danach Rückkehr nach Berlin.

In ihren neuen Arbeiten steht Gerda Leopold im Dialog mit sich selbst als etwas Anderes.
Das „Ich“ ist über die Leinwand hinweg vervielfältigt. Gerda Leopold verwendet ein Foto, auf dem sie in einer Installation von Yayoi Kusama steht und in dieser rundum reflektiert wird. Sie fügt sich in die Arbeit einer anderen Künstlerin ein und nutzt diese als Ausgangspunkt für Bilder in einer Art endlos reflektierenden Austausches. Die Linse der Kamera ist rund – daher ist das Format in den kleineren Arbeiten über dieses Thema ebenso.

Martina Reinhart 1972 in Linz geboren, Abschluß des Sportgymnasiums in Wels, danach Aufenthalt in Los Angeles. Graphikstudium an der "Höheren graphischen Bundes Lehr-und Versuchsanstalt" in Wien und "Akademie der Bildenden Künste Künste" in Wien bei Prof. Franz Graf.

Bei der Serie „Narben-Dokumente von Ereignissen“ setzt Martina Reinhart ihren eigenen Körper mittels Lichtpausen ein und kombiniert diese mit Malerei.

Maja Vukoje 1969 in Düsseldorf geboren, in Belgrad aufgewachsen, lebt seit vielen Jahren in Wien. Sie war Schülerin von Maria Lassnig und Christian Ludwig Attersee.

In der Puppenserie zeigt Maja Vukoje die Puppe als einen Gegenstand der Manipulation. Diese kann alles sein, sogar menschlich. Ein Spiegel des Ich, eine andere Person. Sie kann Objekt der Hingabe sein, wie auch der Aggression , ein Fetisch, in den all die Obsessionen hineinfließen. Sie wird angezogen, umgezogen, frisiert, manikürt, bemalt, mitgetragen, gesund gepflegt, gefüttert, beschimpft, vergessen, beweint, gehasst, verletzt, benutzt, mit Leben versehen.

Gerlind Zeilner 1971 in Mödling geboren, Studium in Salzburg , Diplom für Malerei und Graphik bei Prof. Damisch.

In der Momentbilderserie setzt Gerlind Zeilner malerisch familiäre Situationen dar, die man von Schnappschüssen in der Photographie kennt. Interieurs und Außenaufnahmen.